
Leistungen
Die Leistungsbeschreibungen erfüllen nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sollen nur einen ersten Einblick verschaffen.
Sprechstunde
Termine für die Psychotherapeutische Sprechstunde können meist kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Hier erfolgt die Indikationsprüfung für eine Psychotherapie, einschließlich Diagnostik, erster Beratung zu Therapieverfahren und weiteren Behandlungsmöglichkeiten.
Der Besuch der Psychotherapeutischen Sprechstunde ist verpflichtend für die Vormerkung zur Therapie, -auch in einer anderen Praxis.
Die Terminvereinbarung erfolgt über die Terminservicestelle (TSS) entweder telefonisch bundesweit ohne Vorwahl unter 116 117 oder direkt über die Telefonsprechzeit der Praxis mittwochs unter 015901307188.
Über die TSS ist auch eine Online-Buchung von Terminen möglich: https://www.116117-termine.de/
Probatorische Sitzungen
- finden nach der Sprechstunde und vor Aufnahme der genehmigungspflichtigen Einzel- oder Gruppentherapie statt. Hier wird geprüft, ob die Zusammenarbeit erfolgversprechend ist (die "Chemie stimmt", Verfahren und Erwartungen passen), Antragsformalitäten werden erledigt, Rahmenbedingungen besprochen u.a..
Einzeltherapie
-aktuell keine Kapazität-
- erfolgt als tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren und wird je nach Indikation durch verhaltenstherapeutische, systemische oder traumaspezifische Interventionstechniken sowie Elemente aus der Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ergänzt.
Kurzzeittherapien sind bis zu 24 Sitzungen à 50min. und Langzeittherapien bis zu max. 100 Sitzungen möglich.
- aktuell keine Kapazität
Gruppentherapie
- indikationsspezifisch und im Anschluss an die 4 Termine Grundversorgung möglich, als reine Gruppentherapie oder als Kombinationstherapie mit Einzeltherapie möglich (wobei die Einzeltherapie durchaus in einer anderen Praxis durchgeführt werden kann), nach tiefenpsychologisch fundiertem Konzept, also ursachenorientiert.
Diagnostik
Neben ausführlicher Anamnese der Symptomatik finden ergänzend verschiedene standardisierte Fragebögen Anwendung, bspw. der SCL-90-S (Symptomcheckliste querbeet durch alle Störungsbilder) sowie spezifischen Fragebögen zu Trauma, Depression, Schmerz u.a.
Grundversorgung
in der Kleingruppe
- 4 Termine als Doppelstunden á 100min., nachmittags
- in größeren Zeitabständen
- indikationsspezifisch, für Traumafolgestörungen (PTBS) gibt es z.B. ein spezielles Konzept
- oder themenzentriert-tiefenpsychologisch
- Informationen zum jeweiligen Krankheitsbild werden vermittelt
- Integration von Übungen, z.B. Entspannung
- es kann ausprobiert werden, ob auch eine Gruppentherapie infrage kommt
- die Wartezeit bei Vormerkung in einer anderen Praxis überbrückt werden
antragsfrei, d.h. die Grundversorgung wird nicht auf eine anschließende Therapie angerechnet.
Traumaspezifische
Psychotherapie
Im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Einzeltherapie wird das Konzept traumaspezifisch modifiziert, d.h. Elemente der Psychodynamisch imaginativen Traumatherapie (PITT) sowie flankierend EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und Linehan- Konzept werden integriert.
Akuttherapie
Umgehender Beginn als Sofortmaßnahme zur Krisenintervention mit 12 Sitzungen. Eine Umwandlung in eine reguläre Therapie hiernach ist möglich.
Psychosomatische Grundversorgung
Abklärung als Gesprächsleistung inwieweit seelische oder soziale Faktoren die körperlichen Beschwerden beeinflussen oder hervorrufen.
Übende Verfahren
PMR (Progressive Muskelentspannung), Imaginationsübungen
Paar- und Familiengespräche
- sind bei Bedarf in begrenztem Umfang im Rahmen der Einzeltherapie möglich, meist als Doppelsitzung nach systemischem Konzept.
- in begrenztem Umfang auch für Selbstzahler